Musik mit iPad/iPhone

 

Musikforum Neue Klangwelt

Laien- und Profi-Musiker machen

Musik mit SoundPrism auf iPad / iPhone

von Barock bis Rock

 

Bedeutung von SoundPrism

Jeder Mensch liebt Musik (auf seine Weise). Jeder Mensch kann Klänge und Klangfolgen erzeugen, mit seinem Mund und mit einem Instrument. Klänge können verschiedenartig zu Musik geordnet werden, sie können dann lieblich oder schrill klingen, je nach Anordnung der Klänge und dem verwendeten Musikinstrument. Das herkömmliche manuell bediente Instrument wie Geige oder Klavier erzeugt auf Grund seiner physikalischen Eigenschaften spezifische, ihm eigene Töne, die durch Druck des bewegten Geigenbogens oder durch stärkeren Anschlag der Tasten eine größere Lautstärke ergeben. Der Geiger und der Pianist muss die Noten, die er lesen und gekonnt als Töne interpretiert, in die entsprechenden Fingerbewegungen mit haptischem Gefühl am Instrument umsetzen. Um die Komposition gut wiederzugeben, ist ein langer mühsamer Lern- und Übungsprozess des Geigers und des Pianisten nötig. Da nur wenige talentierte Musiker zu höchster Spielreife gelangen können, ist deren Zahl gering.  So sieht man diese Musik einer kleinen Elite vorbehalten. Die Mehrzahl der Menschen in unserer Gesellschaft aber steht der selbst ausgeübten Musik fern und hört Musik meist passiv zur Unterhaltung und Stimmungsmache. Die Jugend benutzt die kleinen mobilen Hosentaschengeräte wie iPods und Smartphones, um aus einer riesigen Musikdatenbank ständig weltweit eine Vielzahl von Musikstücken dank des schnellen Musikcodes MP3 ins Ohr zu laden und Musik oft gefühlslos zu konsumieren.

Aus dem Fraunhofer Institut IDMT unter Prof. Dr. K. Brandenburg in Ilmenau (früher Erlangen), das den weltweit meist verbreiteten Kompressionscode MP3  zur schnellen Musikübertragung auf Computer entscheidend  mitentwickelt hat, gründete sich die junge innovative Firma AUDANIKA aus. Unter David und Dr. Gabriel Gatzsche, beide professionelle Musiker, wurde hier die Anwendungssoftware (App.) SoundPrism als Harmonieinstrument auf musiktheoretischen Grundlagen entwickelt.

Mit SoundPrism kann jeder Mensch, selbst wenn er noch nie ein Instrument gespielt hat, sehr schnell eigene Harmonien zusammenstellen, ohne die Hürde überwinden zu müssen, ein Instrument langwierig zu lernen. Dies kann natürlich für viele auch weniger begabte Jugendliche schnell zu einem Erfolgserlebnis führen und ihnen stärkeres Interesse am Komponieren und Improvisieren eigener Musik vermitteln! Ich bin überzeugt, dass in sehr vielen Menschen aller Altersklassen, auch bei  Senioren, musikalisches Talent geweckt werden kann, um kreativ neue Musik, also eine neue Klangwelt, mit großer Freude zu gestalten! Komplexe Musikkonzepte können so genutzt werden, um wunderschöne Musikstücke zu improvisieren - so kann jeder mit SoundPrism  intuitiv neue Kompositionen erstellen (Gatzsche).

Mit der App. SoundPrismPro  (für 5 € aus dem AppStore zu laden) stehen Synthesizer hoher Qualität, viele Klangeffekte und Kopplungen mit anderen Musik-Apps zur Verfügung, so dass ein breites Spektrum neuartiger Klangerlebnisse (u.a. auch unter Einbeziehung klassischer Instrumente, Gesänge, Tierklänge und Naturgeräusche) erzeugt werden kann. Alle Kompositionen und Improvisationen können gespeichert, weltweit über Internet veröffentlicht und in Noten automatisch festgehalten und weitergegeben werden. All diese Tätigkeiten können ortsunabhängig, wie auf Reisen und im Pendelverkehr, auf den mobilen Geräten wie iPhone und iPad (preiswert ab 500 €) spontan durch plötzliche Gedanken oder Ereignisse ausgelöst oder in ruhiger Naturumgebung durchgeführt werden.  Der Touch-Bildschirm ermöglicht ganz neue Instrumenten-Oberflächen zu entwickeln. Da diese Oberflächen oftmals ganz anders als die klassischer Instrumente sind, wird das musikalische Denken in ganz neuer Weise trainiert. Große Lautsprecher können den Klangeindruck erheblich verbessern. Auch Monitore und Beamer können angeschlossen und Bilder mit Klängen synchronisiert werden. Erst seit drei Jahren sind iPads auf dem Markt. Durch die fortgeschrittene Miniaturisierung der Elektronik und durch den schnellen Zugang zum Internet können jetzt große teure Aufnahmestudios hoher Qualität in mobile Taschencomputer gepackt und unter das Volk gebracht werden. Das ist eine echte Revolution, die auch einen drastischen Kulturwandel zur Folge hat!

Wie Aufnahmestudios nicht die traditionellen Musikdarbietungen mit Einzelinstrumenten bei Solo- oder Konzertaufführungen verdrängt haben, so ist nicht zu erwarten, dass sich das wesentlich ändern wird. Es ist hier nicht beabsichtigt, einzelne Instrumente nachzuahmen, wiewohl die Elektronik heute auch die feinsten Töne erzeugen, wie sie die feinsten Fotos schießen kann. Die Elektronik soll das machen, was herkömmliche Instrumente nicht können.  Es ist zu hoffen, dass mit den neuen elektronischen Möglichkeiten bei vielen Menschen das Interesse an eigener Musikgestaltung wächst und kreative Kräfte in größerer Zahl neuartige Musikexperimente durchführen und damit die Musikwelt bereichern werden. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Musik den allgemeinen Lernprozess, das Selbstbewusstsein  und die Intelligenz beim Menschen fördert und Emotionen positiv zum Ausdruck bringen kann. Musik kann auch therapeutisch wirken und u.a. Aggressivität abbauen.

Der Umgang mit dem mächtigen Werkzeug SoundPrism erfordert Disziplin; er sollte durch kompetente Personen geschult werden. Kinder sollten mit dieser Technik nicht unbeaufsichtigt gelassen werden, da einseitige und uneingeschränkte Nutzung der Technik zur Verkümmerung anderer wichtiger geistiger wie körperlicher Betätigungen führen und dadurch die kindliche Entwicklung stören kann.

Bedeutung des Musikforums

Das Musikforum soll im Rahmen der gemeinnützigen Stiftung Kunst und Technik im Fränkischen Hof, Weingarten/Baden  stattfinden. Die elektronische Ausstattung kann an die dort ausgeübten Tätigkeiten durch die Stiftung noch erweitert und angepasst werden. Musik-Interessierte,  Lehrer, Eltern, Studenten und Schüler lokaler und naher Schulen und Musikschulen sollen hier die Möglichkeit haben,  SoundPrism kennenzulernen, zu erproben und Erfahrungen weiterzugeben. In Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Tutorials sollen Wissen, Erkenntnisse und praktischer Umgang mit dem neuen Medium vertieft werden. Es können hierzu auch Fernkonferenzen über Skype eingesetzt werden. Da wir diese Aktivitäten in Zusammenarbeit mit den Entwicklern von SoundPrism durchführen, können Vorschläge des Publikums in die Entwicklung einfließen.

Vorgehensweise

In den nächsten Wochen sollen Musik-Interessierte, Lehrer, Eltern, Studenten und Schüler lokaler und naher Schulen und Musikschulen gefunden werden, die im Musikforum mitwirken wollen. Im Fränkischen Hof, Weingarten/Baden  können an iPads und PCs mit Hilfe verfügbarer Tutorials über Internet und Tele-Fragen an Experten erste Schritte in der Anwendung von SoundPrism erfolgen. Als nächstes Ziel wird die Fa. AUDANIKA beim Wein- und Straßenfest Weingarten am So 21.7.2013 SoundPrism vorführen, näher erläutern und diskutieren.

Diese Veranstaltung ist in folgenden Videos wiedergegeben, in denen David Gatzsche, Mitentwickler und Musikpädagoge, zusammen mit seinem Schüler Robert einen guten Einblick in die Wirkungsweise und Systematik von SoundPrism gibt:   Video1 , Video2 , Video3 , Video4 , Video5  .

Daraufhin hoffe ich, Mitwirkende zur Gestaltung und Durchführung des Musikforums dauerhaft zu gewinnen.

‚links‘ zur Auswahl:

 

http://beste-apps.chip.de/ios/app/soundprism-musik-grafisch-komponieren,386833491/#   Beurteilung von Chip

http://www.soundprismhowto.com/howto2/    Übersicht als Index

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=h1V2-WGA6n8  Trailer u. Extras

http://www.youtube.com/watch?v=BOJWvEdleVw,  Innovationspreis 2011 des Landes Thüringen

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=_gIjG36wy_M  SoundPrism and MorphWiz

http://harmonielehre.audanika.de/  Harmonielehre von SoundPrism

http://www.youtube.com/watch?v=BOizLmJ_qaQ   Hochzeitsmarsch von Mendelsohn-Bartholdy

 

AUDANIKA
Die Audanika GmbH entwickelt innovative digitale Musikinstrumente. Diese  verwandeln komplexe harmonische Konzepte in einfach zu bedienende Benutzeroberflächen. Auch ohne diese Konzepte vollständig zu verstehen, können Anwender die entwickelten Instrumente intuitiv benutzen. Wir kommen aus dem Bereich der Softwareentwicklung, Neuen Medien und der Musikpädagogik. Einen großen Teil unseres Lebens haben wir mit dem Erlernen, Spielen oder Lehren von Instrumenten und Musiktheorie verbracht. Unser Ziel ist, viele Menschen für das Musikmachen zu begeistern.

Produkt und Technologie

iPhone, iPad oder iPod als Musikinstrument nutzen? Ein App namens SoundPrism sorgt seit August 2010 dafür, dass auch musikalische Laien schöne Klänge erzeugen können. Und das ganz einfach per Fingerbewegung auf dem Touchscreen. Dazu kommen das dynamische Interface und die kinderleichte Bedienbarkeit.

SoundPrism ist kein Melodieinstrument wie das Klavier sondern ein Harmonieinstrument. Die schematische Anordnung von Tönen in SoundPrism erlaubt es dem Anwender bis zu drei Akkorde gleichzeitig zu spielen und außerdem auf die breite Palette von Tonhöhen zuzugreifen. Zusätzlich steht dem Benutzer eine Bildlaufleiste zur Verfügung, mit der man zu anderen Farbsequenzen wechseln kann, die eine Tonart repräsentieren. Der Clou: Mit SoundPrism kann jeder Mensch, selbst wenn er noch nie ein Instrument gespielt hat, sehr schnell eigene Harmonien zusammenstellen. Komplexe Musikkonzepte können so genutzt werden, um wunderschöne Musikstücke zu improvisieren - so erstellt jeder mit SoundPrism intuitiv neue Kompositionen. Allein das Berühren des Touchscreens ermöglicht jedem SoundPrism-Anwender in seine eigene Welt der Musik einzutauchen, sich selbst auszudrücken und dabei zu entspannen. Die tonale und farbliche Zusammenstellung, die ganz persönlich und in jedem Fall harmonisch „mit eigenen Händen“ erzeugt wird, wirkt sich sehr beruhigend aus.

Die Anfänge von AUDANIKA

Die theoretischen Grundlagen für SoundPrism legte der Vater von David und Gabriel Gatzsche, ein Pastor, schon vor mehr als 20 Jahren. „Er versuchte damals die Lehrer seiner Söhne davon zu überzeugen, wie viel leichter und schöner sich Musiktheorie auf diese Art und Weise lernen ließe. Er wurde jedoch vollständig ignoriert. Seine Söhne hingegen profitierten davon und bestanden alle Musiktheorieprüfungen mit Bravour", erzählt Jungunternehmer Dittmann. Im Rahmen seiner Dissertation entwickelte Gabriel Gatzsche das HarmonyPad (den Vorläufer von SoundPrism) am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Ilmenau. Bei einem Kolloquium über Musik in Computerspielen lernte er Sebastian Dittmann kennen. Dittmann, Kind zweier Opernsänger und selbst Musiker, verstand sofort, was für Möglichkeiten sich bieten. Zusammen mit den Programmierern Felix Hirzel und Benjamin Hudarew entwickelten die Musiker SoundPrism, das nun als App für iPhone und iPad zur Verfügung steht.

Weitere Informationen

 

                                Anzeige

1.5.2013

                                        Planung des Musikforums

Mein Plan ist wie in meinem Bericht Musikforum Neue Klangwelt angedeutet:

1.      Zuerst möchte ich Interessenten sammeln bis 31.5. über Anzeigen in Amtsblättern und Zeitungen, Plakate, persönliche Kontakte und über Schulen.

2.      Dann will ich diese Interessenten bitten, in den Fränkischen Hof zu kommen, um zu erfahren, welche Vorkenntnisse in der Musik und Handhabung von iPads/Smartphones und Notebooks etc. jeweils vorliegen und welche Vorstellungen und Wünsche sie zum Einsatz von SoundPrism haben. Außerdem ist für mich wichtig zu wissen, wie wir zeitlich gesehen zusammenkommen können.  Daraus soll dann ein Zeitplan von mir erstellt werden, wann wir uns treffen und was wir an den Treff-Tagen uns vornehmen. (Ich muss auch wissen, wieviele iPads und wann ich diese vom Kreismedienzentrum ausleihen kann.) In dieser Zeit soll in Abstimmung und Rat von AUDANIKA  über Internet-Tutorials und Skype in Fernbegleitung  der Umgang mit SoundPrism geübt werden. Das soll bis zum 21.7. gelten.

3.      Gleichzeitig werde ich mich in etwa einer Woche mit zwei kompetenten leitenden Fachleuten der HfM Karlsruhe besprechen, die z. Zt. wegen des Einweihungsfestes ihres neuen Multimediazentrums (MUT) noch eingespannt sind. Über sie erhoffe ich auch Hilfe von Studenten, die sich mit  SoundPrism befassen wollen.

4.      Am 21.7 (Weinfest) wird AUDANIKA für ein breites Publikum und die vorab ermittelten Interessenten zur Verfügung stehen. Entsprechend den Wünschen dieser  Interessenten können wir die Veranstaltung durchführen und einen folgenden Workshop skizzieren.

5.      Ich hoffe, dass sich mindestens eine engagierte Person und mindestens fünf Interessenten melden werden, mit denen das weitere Vorgehen gestaltet werden kann.